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Symposium

am 25. April 2026
English version here

Present Tense. Haltungen zur Gegenwart

Eine Kooperation der Darmstädter Tage der Fotografie mit dem Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt (h_da)
Konzeption und Leitung: Prof. Robin Hinsch, Prof. Sara Maierhofer

Die neu berufenen Professor:innen Robin Hinsch und Sara Maierhofer möchten an die bisherige Tradition anknüpfen und im Rahmen der Darmstädter Tage der Fotografie erneut das begleitende Symposium wieder am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt ausrichten.
Für den 25. April 2026 ist das Symposium „Present Tense. Haltungen zur Gegenwart“ als Kooperationsprojekt zwischen Hochschule und den Darmstädter Tagen der Fotografie geplant.
Zu diesem Symposium laden sie Sprecher:innen ein, die sich mit den Herausforderungen der Fotografie in der Gegenwart auseinandersetzen.
Neben Positionen aus Fotografie und Kunst setzen sie bewusst interdisziplinäre Impulse und beziehen auch Perspektiven aus anderen Disziplinen ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, welches Handlungspotenzial Fotografie heute entfalten kann: als Medium, das Kontakt ermöglicht, Dialog anstößt und Austausch fördert – gerade in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung.
Das Symposium stärkt den Dialog zwischen Hochschule, Stadt und Fachöffentlichkeit. Ziel ist es, aktuelle fotografische, kuratorische und bildpolitische Positionen zusammenzubringen, Debatten zugänglich zu machen und Studierende ebenso wie ein breites Publikum aktiv in den Austausch einzubeziehen. Das Format verhandelt Fotografie damit nicht nur als ästhetische Praxis, sondern als gesellschaftlich wirksames Feld des Handelns.

Programm 25. April 2026

13:00 Uhr – Begrüßung
13:15 Uhr – Abdulhamid Kircher (EN)
14:00 Uhr – Mathilde Tijen Hansen im Gespräch mit Maxie Fischer

15:00 Uhr – Kaffeepause

15:30 Uhr – Sophie-Charlotte Opitz
15:30 Uhr – Salvatore Vitale (EN)
17:00 Uhr – Akinbode Akinbiyi im Gespräch mit Ute Mahler

Ort: Aula des Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt
Olbrichweg 10
64287 Darmstadt


h-da

Sprecher:innen


Abdulhamid Kircher

Mathilde Tijen Hansen

Die Fotografin Mathilde Tijen Hansen (geb. in Köln) lebt und arbeitet in Berlin.
Sie absolvierte die Ostkreuzschule für Fotografie (Abschluss 2024). In ihren Arbeiten untersucht sie urbane Räume und die Frage, wie politische Macht, soziale Veränderungen und Wahrnehmung sich in Architektur, Straßenbildern und Alltagsbegegnungen einschreiben.

Maxie Fischer

Maxie Fischer ist Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin und Autorin.
Sie hat gerade ihre Promotion zu Michael Schmidt fertiggestellt und beschäftigt sich mit fotografischen Ästhetiken, Ausstellungen und Publikationen als Denk- und Präsentationsformen künstlerischer Fotografie. Ihre Praxis verbindet Bildtheorie, Fotogeschichte und Gegenwartsfragen an der Schnittstelle von Kunst und Öffentlichkeit.

Sophie-Charlotte Opitz

Dr. Sophie-Charlotte Opitz ist Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin.
Sie forschte u. a. zu Mechanismen zeitgenössischer Kriegs- und Konfliktfotografie und war in internationalen Programmen und Institutionen der Fotografie tätig. Seit Mai 2024 ist sie Kurator*in am Bucerius Kunst Forum in Hamburg, zuvor leitete sie u. a. das Museum Villa Rot (Burgrieden) und war in internationalen Programmen und Institutionen der Fotografie tätig. Ab März 2026 ist sie Professorin für Medienwissenschaften an der FH Dortmund.

Salvatore Vitale

Salvatore Vitale (geb. 1986, Palermo) ist ein in der Schweiz arbeitender Künstler und Editor.
Er studierte Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Vitale ist Professor an der Hochschule Luzern und leitet dort das Programm Transmedia Storytelling. Seine Arbeiten zu Macht, Sicherheit und visueller Politik werden international ausgestellt.

Ute Mahler

Ute Mahler ist Fotografin und Mitgründerin der Fotograf*innenagentur OSTKREUZ.
Nach dem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig arbeitet sie seit den 1970er-Jahren freiberuflich und prägte die deutsche Dokumentarfotografie maßgeblich. Ihr Werk ist in wichtigen Sammlungen vertreten; zudem war sie langjährig als Professorin für Fotografie tätig.

Akinbode Akinbiyi

Akinbode Akinbiyi ist Fotograf, Autor und Kurator (Nigeria/Deutschland) und lebt seit den 1990er-Jahren in Berlin.
Er ist international bekannt für seine Arbeiten zum Alltag und zu urbanen Transformationen in afrikanischen Städten. In Fotografie und kuratorischer Praxis vermittelt er zwischen Perspektiven, Orten und Kulturen – oft mit Fokus auf Straßen als soziale Archive.

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